Pilates - Frau auf Zehenspitzen mit Yogamatte

PILATES – Workout für Zuhause

PILATES – Bauch-Beine-Po mal anders

Als ich das erste Mal Pilates gemacht habe, dachte ich mir danach: Wow! Ich fühle mich wie nach einer einstündigen Thai-Massage oder einem Besuch bei dem Physiotherapeuten. So entspannt – körperlich, als auch gedanklich – habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Für mich ist Pilates eine gesunde Mischung aus anstrengenden Bauch-Beine-Po Workouts und entspannenden Gegendehnungen in Form von Yoga. Wem also Yoga alleine nicht genug und stupides wiederholen von Sit-ups und Blanks zu langweilig ist, der sollte unbedingt Pilates ausprobieren. Dafür braucht man nichts weiter als eine Matte und etwas Motivation. Da sich viele unter Pilates nicht so viel vorstellen können, kläre ich euch mal auf.

Beim Pilates geht es in erster Linie um zwei wichtige Punkte: Das „Power House“ und Qualität statt Quantität. Durch das eigene Körpergewicht werden alle wichtigen Muskelpartien angesprochen und gezielt trainiert. Ein Workout beginnt meistens mit einer kurzen Dehnungsphase, darauf folgen Übungen für den Rücken, den Bauch und die Beine. Am Ende werden alle beanspruchten Muskeln wieder gedehnt, um eine Muskelkater zu vermeiden. Um die volle Wirkung der Pilates-Übungen zu erreichen solltet ihr euch die ganze Zeit auf eine saubere Haltung, die richtige Atmung und das „Power House“ konzentrieren.

„Power House“

Das „Power House“ bedeutet an sich, dass drei verschiedene Muskelpartien gleichzeitig angespannt werden und somit eine Art „Zentrum“ bilden. Dabei handelt es sich um die Bauchmuskeln, die Tiefenmuskulatur und das Beckenboden. Dadurch wird bei vielen Übungen der Druck vom Rücken und insbesondere von der Wirbelsäule genommen und stabilisiert den ganzen Körper.

Das „Power House“ kann man ganz leicht aktivieren, indem man sich mit dem Rücken auf eine Matte legt, die Beine aufstellt und tief einatmet. Dann atmet ihr leicht aus und zieht während dem Ausatmen euren Nabel in Richtung Wirbelsäule und spannt den Beckenboden an. Der Bauch wölbt sich dabei leicht nach innen und ihr berührt die Matte mit dem ganzen Rücken und liegt jetzt ganz flach. Diese Spannung ist die Ausgangslage vieler Übungen im Pilates und wird immer wieder nachgezogen.

Die richtige Atmung

Tiefes Ein- und Ausatmen und die richtige Atemtechnik sind sehr wichtig bei der Ausführung der Übungen. Durch das Atmen soll das Körperbewusstsein und die Körperbeherrschung erhöht und Spannungen vermieden werden.

Konzentration

Wie bereits oben erwähnt, ist die Qualität der Ausführung wichtiger, als die Anzahl. Deswegen ist es sehr wichtig, sich während den Übungen zu konzentrieren und sie lieber langsam, als zu schnell auszuführen. Glaubt mir, eurer Rücken wird es euch danken! Außerdem ist es sehr anstrengend während den Übungen das „Power House“ zu halten, also wird hier gleich nochmal mehr Konzentration gefragt. 😀

Koordination und Gleichgewicht

Auch die Stärkung von Koordination und Gleichgewicht ist ein Ziel beim Pilates. Viele Übungen erfordern Balance, Kraft und Ausdauer. Glaubt mir, auch wenn einige Übungen einfach aussehen steckt viel mehr dahinter – probiert es einfach mal aus und berichtet uns! 🙂

Falls ihr Pilates erstmal von Zuhause aus testen wollt, bevor ihr in einen Kurs geht, kann ich euch dieses Workout empfehlen. Viel Spaß beim ausprobieren!

Breathing is the first act of life and the last. Our very life depends on it.

Joseph H. Pilates

P.s. Falls ihr gerade mit Entscheidungen und der Ungewissheit zu kämpfen habt, dann schaut doch mal was Franzi hier dazugeschrieben hat.

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