#3 überragende Snacks ohne Zucker

Ich weiß, wir lieben alles, was süß ist. Kekse, Schokoriegel, Kuchen und so weiter. Aber wie wir alle wissen, ist industriell hergestellter Zucker eigentlich nichts für unseren Körper. Franzi und ich haben hier drei unserer Go-to-Snacks zusammengefasst, auf die wir immer zurückgreifen, wenn wir mal Lust auf was Süßes haben.

Franzi hat in unserem letzten Post über Hautprobleme nach dem Absetzen der Pille geschrieben. Dabei ist es wichtig, seinen Körper bei der Entgiftung zu unterstützen und auf gewisse Lebensmittel, die schlechte Haut noch weiter fördern, zu verzichten. ZUCKER ist eines dieser Lebensmittel. Aber glaub uns, mit Hilfe dieser Rezepte, ist der Verzicht auszuhalten 😉 Viel Spaß beim Ausprobieren!

#1 Energy-Balls

Energy Ball Snack

Energy-Balls gehören zu meinen absoluten Lieblingssnacks. Sie sind super einfach aus wenigen Zutaten herzustellen und durch die enthaltenen Datteln super süß! Noch dazu sind sie sehr sättigend und eine wahre „Energiebombe“.

Das brauchst du für den Snack:

Für den Teig:

  • 150g Datteln
  • 100g Haferflocken
  • gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1-2 TL Erdnusmus (optional)

Für die Toppings:

  • Kakaopulver
  • Kokosraspel

Uns so einfach gehts:

  1. Entkerne die Datteln und zerkleiner sie mit Hilfe eines Mixers.
  2. Gebe die Haferlocken, den Kakao und Erdnusmus dazu und mixe das ganze, bis ein fester Brei entsteht. (P.s. wenn du die Energy Balls weniger süß haben möchtest, dann gebe etwas mehr Haferflocken dazu).
  3. Dann bereitest du 2 flache Schalen mit Toppings deiner Wahl vor. Ich habe mich dieses Mal für Kakaopulver und Kokosraspel entschieden. (weitere Toppings wären z.B. gemahlene Nüsse, Chiasamen oder Maca-Pulver).
  4. Im letzten Schritt formst du aus der Masse mundgerechte Bällchen und rollt sie in einem deiner Topping-Schälchen.

Tipp: Ich bewahre meine Energy-Balls meistens in einem Einmachglas auf, da bleiben sie an einem kühlen Ort ca. 5 Tage haltbar.

#2 Müsli-Riegel

Snack

Meine Bananen-Müsli-Riegel liebe ich zum Mitnehmen, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin und eventuell nicht zum Essen komme. Sie sind einfach super lecker und sättigen wie eine Mahlzeit. Wundert euch nicht über die mangelnden Mengenangaben bei diesem Rezept – ich bereite die Riegel immer nach Gefühl zu und variiere auch bei den Zutaten, je nach dem was ich gerade Zuhause habe. 🙂

Das brauchst du für den Snack:

  • 1-2 Bananen (am besten eignen sich reife Bananen)
  • etwas Haferflocken
  • 1-2 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • gemahlene Mandeln
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 EL Kakaopulver
  • 2 TL Erdnusmus (oder Mandelmus – wem das nicht schmeckt, kann auch Nutella oder ähnliches verwenden)
  • etwas Kokosöl
  • etwas Mandelmilch
  • Schokoraspel (optional)

Uns so einfach gehts:

  1. Gebe die Banane(n) in eine Schüssel und zerquetsche sie mit einer Gabel
  2. Dann gibst du Haferflocken, Nüsse, Chiasamen, Kerne und Kakaopulver dazu und vermengst das Ganze zu einer Masse.
  3. In einem kleinen Topf erwärmst du das Kokosöl und gibst das Erdnusmus dazu. Sobald das Mus flüssig ist, kannst du es über die restlichen Zutaten geben – falls sich das ganze schwer vermengen lässt, kannst du einen Schuss Mandelmilch dazu geben.
  4. Im letzten Schritt gibst du die Schokoraspel dazu und füllst die Masse in eine Kuchenform.
  5. Die Müsli-Riegel müssen jetzt bei 180 Grad für ca. 30 Minuten in den Ofen.

Tipp: Wenn du noch etwas Wasser mit Kohlensäure dazu gibst, gehen die Müsli-Riegel noch etwas auf beim Backen. 🙂

Nachdem die Müsli-Riegel abgekühlt sind teile ich sie in 4-5 Stücke und verpacke sie einzeln in „Butterbrotpapier“ (keine Ahnung, ob ihr wisst, was ich meine :D)

Tipp: Falls du Nahrungsergänzungsmittel hast, die du ungern pur zu dir nehmen möchtest kannst du diese ganz einfach in die Masse „schmuggeln“ und merkst beim Essen gar nicht, dass sie enthalten sind. Ich zum Beispiel gebe meistens etwas Leinöl und Maca-Pulver dazu.

Leinöl enthält super viele Omega-3 Fettsäuren – sogar mehr als in Fisch enthalten sind. Diese Fettsäuren sind essentiell in unserer Ernährung. Sie können nicht nur den Cholesterinspiegel senken und das Risiko von Diabetes verringern, sondern tragen auch zu einer verbesserten Konzentrationsfähigkeit, Sehkraft und Herzgesundheit bei.

#3 Game-Changer Snickers

Vegan SNickers

Let me tell you, diese vegane und gesunde Snickers Version ist ein absoluter Game Changer! Ich mache fast jede Woche eine große Auflaufform davon und nach knapp drei Tagen wurden alle restlos von meiner Familie geplündert – sogar mein Papa liebt sie (obwohl vegan und „kein Zucker“, was ab und zu kritisch belächelt wird). Sie sind super lecker (um einiges besser als die „normalen“ Snickers, wenn ihr mich fragt) und machen einfach total glücklich 😀

Für den Snack brauchst du:

Für die erste Schicht:

  • ca. 100 g gemahlene Mandeln
  • ca. 200 g Mandelmus
  • ca. 40 g Agavendicksaft (oder ein alternatives flüssiges Süßungsmittel)
  • eine Prise Salz
  • etwas Vanille

Für die „Karamell“-Schicht:

  • 170 g Datteln
  • 100 g Erdnussmus
  • 3 EL Kokosöl
  • einen kleinen Schuss Wasser, je nach Konsistenz

Für das Topping (optional):

  • ca. 100 g Zartbitterschokolade
  • 1 EL Kokosöl
  • etwas grobkörniges Salz

So geht’s:

  1. Schnapp dir einen Food-Processor (oder einen Mixer o.Ä.) und mixe die gemahlenen Mandeln (kannst du entweder selbst mahlen oder schon gemahlene Mandeln kaufen) mit dem Mandelmus, dem Salz und der Vanille.
  2. Gib je nach Belieben Agavendicksaft hinzu, bis die Masse die gewünschte Süße erreicht hat (Achtung, mach es nicht zu süß, die nächste Schicht wird sehr süß 😀 ).
  3. Nachdem die Masse gut vermixt ist, nimm dir eine kleine Auflaufform (mit Backpapier ausgekleidet) oder eine kleine Kastenform und gib die Masse rein. Du kannst deine Hände benutzen, um sie schön gleichmäßig zu verteilen.

Pro Tipp:
Zerknülle dein Backpapier, falte es wieder auseinander und leg es danach in die Form. So rutscht es nicht so weg und passt sich besser an die Form an, wenn du die Masse reingibst.

  1. Anschließend gibst du die Datteln, das Erdnussmus und das Koksöl in deinen Food Processor und mixt es, bis eine zähe Masse entsteht. Fertig ist die zweite Schicht!
  2. Je nach dem, wie flüssig oder fest dein Erdnussmus ist, kannst du noch einen Schuss Wasser hinzufügen. Die Masse sollte flüssiger sein, als die erste Schicht, aber trotzdem zäh und klebrig.
  3. Füge jetzt die zweite auf die erste Schicht in deiner Auflaufform.
  4. Optional kannst du jetzt die Schokolade zusammen mit dem Kokosöl schmelzen und über die Masse kippen.
  5. Ab damit ins Gefrierfach!
  6. Nach ca. einer Stunde kannst du die Snickers herausholen, mit dem Backpapier aus der Form heben, und in kleine Würfel schneiden. Ich bestreu sie gerne noch mit grobkörnigem Salz, weil ich die Kombi liebe.

Das waren unsere drei allerliebsten Snacks, die nicht nur überragend schmecken, sondern auch noch gut für dich und deinen Körper sind. Wir hoffen, du probierst den ein oder anderen Snack aus und berichtest uns, wie es dir geschmeckt hat.

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2 Comments

  • Reply Selbstliebe • The Happy Concept 2020-05-19 at 11:18

    […] werden, neues ausprobieren und rum-experimentieren. Und weißt du, wenn ich Lust auf Pancakes, Snickers oder Burger mit Pommes habe, gönne ich mir das! Balance is […]

  • Reply Basenfasten: Alles, was du wissen musst: • The Happy Concept 2020-06-02 at 16:58

    […] zu bleiben, dich vorwiegend gesund zu ernähren und die Snickers aus deinem Vorratsschrank durch selbstgemachte Snickers zu ersetzen. Obst und Gemüse kannst du bewusst in deinen Speiseplan einbauen und auch […]

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