Selbstliebe

Das Thema Selbstliebe kursiert seit einer gewissen Zeit überall im Internet. „Love yourself first“ ist einer dieser Sätze, die man überall zu lesen bekommt. Und doch glaube ich, dass mehr dazu gehört, sich selbst zu lieben, als einen Spruch auf Instagram zu teilen oder „sich selbst zu akzeptieren“.

Ich glaube, dass das Problem ist, dass mit Selbstliebe direkt Arroganz, Egozentrik oder Narzissmus verbunden wird und Menschen sich deshalb schwer tun, sich nach außen hin selbst zu lieben. Jedoch ist Selbstliebe ein innerer Prozess und bedarf keinerlei äußere Bestätigung oder Akzeptanz.   

Selbstliebe

„Sich selbst lieben“ bedeutet für mich, auf sich selbst zu hören, seine Wahrheit zu sprechen und den tief im inneren verwurzelten Bedürfnissen nachzugehen.

Selbstliebe

Let it go

Dazu gehört zum Beispiel auch, toxische Beziehungen, Freundschaften oder Jobs los zulassen, die dir nicht gut tun, dir Energie rauben und die dich gegen, anstatt für dich arbeiten lassen. Aufzuhören, es allen anderen recht machen zu wollen, außer dir selbst. Aufzuhören, sich mit Menschen zu umgeben, mit denen du dich nicht mehr umgeben willst – weil du dich verändert hast oder weil sie sich verändert haben.

Feelings..

.. akzeptieren und anerkennen, egal ob positiv oder negativ. Kurz innehalten und wahrnehmen, wie ich mich gerade fühle. Wenn es ein „negatives“ Gefühl ist, hinterfrage ich, was dieses Gefühl ausgelöst hat, ob ich für meine Verhältnisse überreagiert habe und was wirklich dahintersteckt. Alte Verletzungen oder Ereignisse aufarbeiten und auflösen, die dich immer noch beeinflussen. Auch wenn es schmerzhaft sein kann – schau hin, was dich bewegt!

Langsamer Leben

Kennst du das, wenn du einen anstrengenden Tag oder eine anstrengende Woche hinter dir hast und den Abend oder das Wochenende am Liebsten alleine verbringen möchtest, aber dich deine Fear of missing out besiegt? Das war bei mir früher Standard. Hinter diesem Verhalten können sich auch Glaubenssätze verbergen, die dich daran hindern, Nein zu sagen, andere zu „enttäuschen“ oder zu sagen, was du denkst.

Zeit für sich zu nehmen hat nichts mit Egoismus oder De-sozialisieren zu tun (auch, wenn ich das früher dachte). Ich bin ein Mensch, der viel Zeit für sich braucht und das hat nichts damit zu tun, dass ich es nicht liebe, wenn ich Menschen um mich rum habe. Wenn ich mir Zeit für mich nehme, kann ich Kraft tanken und meine Mitmenschen mehr lieben und für sie da sein.

Glow Foods

Das ist jetzt vermutlich keine Überraschung, aber was du deinem Körper gibst, hat einen unmittelbaren Einfluss darauf, wie du dich fühlst. Mein Körper arbeitet 24 Stunden, 7 Tage die Woche, mein ganzes Leben – für mich! Deshalb achte ich darauf, ihn bestmöglich dabei zu unterstützen. Wenig Zucker, kaum Milchprodukte, viel Obst und Gemüse, vollwertiges Getreide. Auch hier gilt: Hör auf deinen Körper und darauf, was ihm gut tut. Nähre deinen Körper als wäre er dein größtes Geschenk. Für mich hat gesunde Ernährung nichts mit Verzicht zu tun – ich kann kreativ werden, neues ausprobieren und rum-experimentieren. Und weißt du, wenn ich Lust auf Pancakes, Snickers oder Burger mit Pommes habe, gönne ich mir das! Balance is key!

Practise what you preach

Etwas, was mir selbst manchmal noch schwer fällt, aber so wichtig ist. Hör zu, was du deinen Lieblingsmenschen rätst, wie du ihnen hilfst und wie du ihnen zuhörst. Das gleiche gilt auch für dich. Sei nicht so hart zu dir, wenn etwas nicht läuft, wie geplant. Sprich mit dir selbst, wie mit deinen Lieblingsmenschen – und höre auf dich! Was würdest du zu deiner besten Freundin sagen, wenn sie an deiner Stelle wäre? Oftmals passieren diese schlechten Gedanken über uns selbst unbewusst. Achte mal darauf und ändere deine Gedanken ins Positive.

Wie dir (und mir gerade auch) aufgefallen ist, war nichts, meiner persönlichen Schritte zur Selbstliebe auf äußere Faktoren bezogen. Und das ist, glaube ich, mein persönliches Fazit, um diesen Blogpost abzuschließen. Wenn du dich selbst wirklich und wahrhaftig liebst, in den guten und schlechten Phasen, glücklich und traurig, nicht nach außen, sondern als innerliches, zufriedenes und friedliches Gefühl, brauchst du keinerlei Bestätigung oder Anerkennung dessen von außen.

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